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Projekt : Als im
Jahre 1999 ein nur wenige Monate alter, schwer misshandelter Tiger in
den Tempel Wat Pa Luangta Bua in der Nähe von Kanchanaburi dem Abt übergeben wurde, glaubte keiner an sein Überleben. Durch die
gute Pflege der Mönche und mit Hilfe eines befreundeten Tierarztes, Dr.
Somchai ( heute Leiter des Projekts ) rettete man das Leben des kleinen
Tigers, wenn auch leider nur für wenige Monate.
Im Laufe der nächsten Monate
wurden noch
weitere Tiger in den Tempel gebracht und das „Projekt zur Erhaltung der Tiger"
begann seinen Lauf zu nehmen. Dr. Somchai blieb auch weiterhin der
„Tiger Doktor", der sich auch als Touristik-Fachman erwies und
den Wat Pa Luangta Bua zum bereits weltweit bekannten
„Tiger Tempel
Kanchanaburi" machte.
Fast alle Tiger, die bis heute im Tempel
aufgenommen wurden, hatten als Jungtiere bereits die Mutter durch
Wilderer verloren und hätten ohne der Fürsorge im Tempel keine Chance
zum Überleben gehabt, bzw. hätten als kostspieliges Spielzeug der
Reichen, als Dekorationsstück oder als chinesische Medizin geendet.
Das „Tiger Conservation Project" wurde ins Leben
gerufen, um Tiger in Thailand, und dabei speziell in der Gegend von Kanchanaburi, zu schützen und zu verhindern, dass weiterhin Tiger durch
Wilderer und andere Bewohner dieser Gegend verletzt oder getötet werden,
und um genügend Geld zum Bau der „Tiger Insel" zu bekommen, eines
durch einen Wassergraben umrundetes 48.000 qm großes Waldgebiet, in dem
die zukünftigen Generationen von Tigern wieder wie in der freien Natur
aufwachsen können. Die zur Zeit im Tempel lebenden unglaublich zahmen
Tiger müssen jedoch auch selbst etwas dazu beitragen, indem sie Touristen
ermöglichen, natürlich immer unter strenger Aufsicht der Betreuer, sie
zu streicheln und sich in ihrer nächsten Nähe aufzuhalten.
In der auf dem Tempelgebiet befindlichen
„Tigerschlucht" kann man sich mit Tigern fotografieren lassen und mit
den (hohen) Gebühren das Projekt unterstützen.
Wenn das Gehege für die nächste Generation
Tiger fertig gestellt sein wird, wird es kaum wieder die Möglichkeit
geben Tigern so nahe zu kommen. Deshalb sollte jeder, der Thailand
besucht, diese einzigartige Chance nutzen und gleich mit einer
Guten Tat und aktivem Naturschutz verbinden.
Im Tempelpark gibt es viele andere Tierarten,
wie Wasserbüffel, Wildpferde, Wildschweine, Kühe, viele Vogelarten und
einen kleinen Bären aus nächster Nähe zu sehen. Vor
allem am späten
Nachmittag wenn das„Abend-Buffet" für die Tiere dargeboten wird.
Die meisten Tiere kamen als Spende für den Tempel in den Park, oder weil
sie verletzt oder misshandelt oder die Eltern von Wilderern getötet
wurden. Aber viele sind auch dort geboren oder zugewandert, und alle
Tierarten leben friedlich nebeneinander.
Unter Mithilfe der Einwohner einiger Dörfer rund
um den Tempel und einiger Freunde und Bekannten von Dr. Somchai entstand
2003 auch das „Thai Wisdom Center Kanchanaburi", ein Projekt, bei dem
die Bevölkerung durch aktive Mitarbeit im „Tiger Tempel" eine
Erwerbsquelle gefunden hat und die Jagd nach Tigern in der Umgebung
damit zum Großteil unterbunden wurde. Immer mehr Dorfbewohner erkennen, dass mit
lebenden Tigern mehr Geld zu machen ist als mit toten
Tieren, und das könnte
ebenfalls zur Rettung der noch lebenden Tiger in der freien Natur in
der Gegend um Kanchanaburi beitragen.
Im „Thai Wisdom Center Kanchanaburi"
werden Naturprodukte hergestellt und in einem kleinen Laden, in dem auch
ausgezeichnetes Thai-Essen aus Naturprodukten geboten wird, zum Verkauf
angeboten. Einige junge Menschen aus der Umgebung arbeiten als Betreuer
der Tiger im Tempel und tragen dazu bei, den Touristen
zu einem unvergeßlichen Erlebnis zu verhelfen. Ebenso
gibt es freiwillige Arbeitskräfte aus der ganzen Welt, die bei der
Betreuung der Tiger für wenige Wochen oder auch für Monate ihre Zeit zur
Verfügung stellen.
Für einige von Ihnen mag es nicht als „Erhaltung
der Art" erscheinen, wenn Tiger sich wie „Hauskätzchen" benehmen. Aber
lassen Sie sich vom Schein nicht trügen. Die Tiger sind alles andere als „Streichelkatzen".
Es ist nur dem unglaublichen Einfühlungsvermögen einiger Mönche und
Betreuern zu verdanken, dass die Tiger sich Ihnen gegenüber so
„hauskatzenartig" verhalten. Es ist deshalb auch ganz wichtig, dass Sie,
solange Sie sich nahe der Tiger aufhalten, sehr genau an die Anweisungen
des Personals bzw. an die Ihres Guides halten, da Sie sonst das ganze
Projekt gefährden können sowie andere Besucher und sich selbst gleich
dazu.
Wenn Sie an dieser Tour teilnehmen,
werden Sie nicht nur schnell mal zu den Tigern geführt um Fotos zu
machen, sondern bekommen Ihre Fragen von unserem Guide bzw. von Dr. Somchai persönlich
beantwortet, der Sie im „Thai Wisdom Center Kanchanaburi"
begrüßen und Ihnen mehr über das Projekt erzählen wird.
Während Sie sich im Tempelpark aufhalten zeigt
Ihnen der Guide auch gerne die anderen Sehenswürdigkeiten im
Tempelbezirk wie den „Glückbringenden Bodhi Baum" und die aus 80 Kilo
purem Gold hergestellte Buddhastatue in der Versammlungshalle des
Tempels, sowie die fortschreitenden Bauarbeiten für die „Tiger Insel".
Zur Zeit können Sie noch mit den Tigern die Wege
entlanggehen und sich mit ihnen dabei fotografieren lassen. Ebenso wird
man helfen ein Foto von Ihnen und einem oder mehreren Tigern zu machen,
wo Sie den Tiger streicheln oder dem Tier sehr nahe sind.
All das ist im Eintrittspreis enthalten.
Sollten Sie allerdings ein Foto wollen, wo Sie den
Kopf eines Tigers im Schoß halten, so kann das
nur
gelegentlich arrangiert werden, ist aber mit einer höheren Spende
für den Tempel verbunden und hängt von der Laune der wenigen Tiger ab,
mit denen das gemacht werden kann. Seien Sie
deshalb nicht enttäuscht, sollte das nicht möglich sein.
Vielleicht gehören Sie aber zu den Glücklichen und bringen ein Bild nach
Hause, dass für viele Ihrer Freunde unglaublich erscheinen wird.
Am Weg zum Tempel machen Sie auch einen Stop in
Kanchanaburi und besuchen die aus Filmen bekannte
Brücke am Kwai.
Außerdem erwartet Sie ein ausgezeichnetes
thailändisches Mittag- und Abendessen
Zudem haben Sie im „Thai
Wisdom Center Kanchanaburi" die Möglichkeit, im
Center
hergestellt Naturprodukte zu einem ausgesprochen
günstigen Preis zu erstehen. |